warum das alte Tölz jünger ist, als es aussieht

Marktstraße

Die Tölzer Marktstraße verbindet historische Fassaden, Giebel und Lüftlmalerei mit lebendigem Stadtleben – vom Wochenmarkt über Leonhardi bis zu Konzerten, Weihnachtsmarkt und Bummeln.

Marktstraße

Die Tölzer Marktstraße gehört für uns ganz selbstverständlich zum Alltag. Wir gehen dort gerne einmal bummeln, verbinden den Weg mit einer Besorgung in der Drogerie oder schauen einfach, was sich verändert hat. Beim eigentlichen Einkaufsangebot sind wir allerdings etwas zwiegespalten. Gefühlt gibt es recht viele Modegeschäfte, deren Sortiment sich eher an eine ältere Kundschaft richtet, daneben einige Läden mit deutlich touristischer Ausrichtung. Mit vielem davon können wir persönlich nicht besonders viel anfangen.

Umso mehr freuen wir uns über Geschäfte, die etwas individueller sind. Eines davon ist für uns Verkorkst mit seinen Produkten aus Kork. Dort haben wir unter anderem ein Windlicht und eine Schale gekauft, die bei uns zuhause immer wieder saisonal dekoriert werden. Solche kleinen, besonderen Läden passen für uns wunderbar in die Marktstraße.

Aber selbst wenn man gar nichts kaufen möchte, lohnt es sich, hier entlangzugehen. Die bemalten Fassaden, Erker, breiten Giebel und weit vorspringenden Dächer schaffen eine Kulisse, in der man sich tatsächlich ein wenig in eine andere Zeit versetzt fühlt. Nur: Ganz so alt, wie dieses Bild wirkt, ist es gar nicht. Und genau das macht die Geschichte der Tölzer Marktstraße so spannend.

Eigentlich ist die Marktstraße ein langgezogener Marktplatz

Wer zum ersten Mal durch die Marktstraße geht, wundert sich vielleicht über ihre ungewöhnliche Form. Sie ist deutlich breiter als eine normale Altstadtstraße und öffnet sich fast wie ein langer Platz. Das ist kein Zufall.

Bad Tölz entstand an einer strategisch günstigen Stelle: auf einem leicht abfallenden Höhenrücken oberhalb der Isar, nahe eines wichtigen Flussübergangs und an alten Handelswegen. Vor allem die Salzstraße spielte dabei eine große Rolle. Über sie wurde das begehrte Salz aus den südostbayerischen Salinen in andere Regionen transportiert. Gleichzeitig war die Isar selbst ein wichtiger Verkehrsweg Richtung München und Donau.

Straßenhandel, Flussverkehr und der Übergang über die Isar trafen hier zusammen. Bereits im Mittelalter entwickelte sich deshalb ein Marktort. 1331 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer Tölz erweiterte Marktrechte. Die heutige Marktstraße wurde dabei nicht einfach als Verkehrsweg, sondern als großzügige Marktfläche genutzt.

Und ein wenig von dieser ursprünglichen Funktion hat sich bis heute erhalten. Wenn Marktstände aufgebaut werden und Händler ihre Waren anbieten, wird aus der Fußgängerzone wieder ganz selbstverständlich ein Marktplatz. Die regelmäßigen Wochenmärkte passen deshalb eigentlich perfekt hierher: Wo schon vor Jahrhunderten gehandelt wurde, kaufen die Tölzer bis heute Lebensmittel und andere Waren ein.

1453 brannte ein großer Teil des alten Tölz nieder

Das mittelalterliche Tölz würde heute allerdings völlig anders aussehen. 1453 zerstörte ein verheerender Brand einen Großteil des Marktes. Viele Gebäude bestanden damals noch überwiegend aus Holz. Auch die Stadtpfarrkirche und Teile des Gries wurden schwer beschädigt.

Der Wiederaufbau veränderte das Erscheinungsbild entscheidend. Herzog Albrecht III. unterstützte die Tölzer finanziell, und viele Häuser wurden nun wesentlich massiver aus Stein errichtet. Darin liegt einer der Gründe, warum in der heutigen Marktstraße tatsächlich noch Gebäudekerne stecken, die mehrere Jahrhunderte alt sind.

Die Fassaden, die wir heute sehen, erzählen allerdings noch eine ganz andere Geschichte.

Salz, Bier, Flößer und Tölzer Kästen

Die Größe vieler Bürgerhäuser zeigt, dass Tölz zeitweise ein ausgesprochen wohlhabender Markt war. Der Handel mit Salz spielte dabei eine wichtige Rolle, hinzu kamen die Flößerei auf der Isar, zahlreiche Brauereien und das Tölzer Handwerk. In seiner Blütezeit soll Tölz zeitweise mehr als zwanzig Brauereien besessen haben.

Auch die sogenannten Tölzer Kistler waren weithin bekannt. Sie stellten bemalte Möbel her – Schränke, Truhen und Himmelbetten, die weit über die Region hinaus verkauft wurden. Die großen Häuser an der Marktstraße waren deshalb häufig zugleich Wohnhaus, Werkstatt, Handelsplatz, Brauerei oder Gasthaus.

Wer heute nur auf die hübschen Fassaden schaut, sieht also lediglich die repräsentative Vorderseite eines Ortes, an dem früher intensiv gearbeitet, gehandelt und produziert wurde.

Warum stehen die Häuser mit dem Giebel zur Straße?

Besonders auffällig sind die breiten Giebel. Bei vielen Gebäuden steht die Giebelseite zur Marktstraße, der Dachfirst verläuft also von der Straße weg nach hinten. Dazu kommen häufig relativ flache Satteldächer mit weit vorspringenden Dachflächen. Diese Bauweise gehört stark zum Erscheinungsbild des oberbayerischen Alpenvorlands.

Allerdings sah die Marktstraße im 19. Jahrhundert zeitweise ganz anders aus. Mehrere Häuser waren umgebaut worden, Giebel verschwanden, Dachfirste wurden gedreht und neugotische Fassadenelemente kamen in Mode. Das heutige Bild der vermeintlich uralten Marktstraße war also teilweise verloren gegangen.

Dann kam Gabriel von Seidl.

„Giebl-Gabi“ und die Wiederentdeckung des alten Tölz

Gabriel von Seidl, 1848 in München geboren, gehörte zu den bedeutenden Architekten seiner Zeit. Er kam zunächst als Sommergast nach Tölz, machte die Stadt aber später zu seiner zweiten Heimat und beschäftigte sich intensiv mit dem historischen Stadtbild.

Seidl störten viele Umbauten des 19. Jahrhunderts. Er wollte wieder stärker an traditionelle oberbayerische Bauformen anknüpfen: breite Giebel, weit vorkragende Dächer, Erker, Balkone, Putzgliederungen und Fassadenmalereien. Seine Begeisterung für Giebel brachte ihm in Tölz den wunderbaren Spitznamen „Giebl-Gabi“ ein.

Zwischen ungefähr 1900 und 1910 prägte Seidl das Erscheinungsbild der Marktstraße entscheidend. Dabei restaurierte er keineswegs einfach nur jahrhundertealte Zustände. Teilweise legte er tatsächlich ältere Baustrukturen wieder frei oder rekonstruierte historische Gestaltungen, an anderen Stellen schuf er bewusst ein idealisiertes Bild einer traditionellen oberbayerischen Stadt.

Das macht die Marktstraße architekturgeschichtlich so spannend. Was heute wie ein vollkommen geschlossenes, über Jahrhunderte unverändertes Altstadtensemble wirkt, ist tatsächlich eine Mischung aus mittelalterlicher Stadtstruktur, alten Gebäudekernen, barocken Elementen, späteren Umbauten und dem Heimatstil um 1900.

Seidl hat Tölz also nicht erfunden. Aber er hat entscheidend mitgeprägt, wie wir uns heute das historische Tölz vorstellen.

Das Stadtmuseum zeigt besonders gut, was Seidl machte

Ein Paradebeispiel steht mitten in der Marktstraße: das heutige Stadtmuseum. Das Gebäude entstand ursprünglich aus zwei Häusern, die bereits 1720 zum sogenannten Bürgerbräu zusammengefasst wurden.

Als Gabriel von Seidl den Gebäudekomplex 1903/04 umgestaltete, veränderte er dessen Wirkung grundlegend. Er gab dem Haus den markanten Doppelgiebel, ergänzte Erker, Balkone und Fassadenschmuck und machte daraus einen der auffälligsten Bauten der gesamten Marktstraße.

Eine besondere Kuriosität befindet sich ebenfalls dort: Neben der normalen Uhr besitzt das Gebäude eine Monduhr. Von 1906 bis 1979 befand sich hier das Rathaus, heute beherbergt der Bau das Stadtmuseum. Wer den „Bullen von Tölz“ kennt, dürfte manche Perspektive der Marktstraße außerdem aus dem Fernsehen wiedererkennen.

Unter der Farbe kam das alte Tölz wieder zum Vorschein

Besonders spannend ist die Geschichte des Sporrerhauses in der Marktstraße 45. Als Seidl die Fassade Anfang des 20. Jahrhunderts überarbeitete, ließ man die vorhandenen Farbschichten vorsichtig untersuchen. Unter den jüngeren Anstrichen kamen Reste älterer Ornamente und Farbgestaltungen zum Vorschein.

Anstatt einfach etwas vermeintlich Historisches neu zu erfinden, konnte man sich dort tatsächlich an diesen Spuren orientieren. Ein Teil des Tölz, das wir heute als „historisch“ betrachten, wurde um 1900 also buchstäblich unter späteren Farbschichten wiederentdeckt.

Die Fassaden als Bilderbuch der Stadtgeschichte

Die Marktstraße lebt aber nicht nur von ihren Giebeln. Mindestens genauso charakteristisch ist die Fassadenmalerei. Religiöse Motive, historische Ereignisse, Handwerker, Flößer, Wappen, Ornamente und Szenen aus dem Alltag tauchen auf den Häusern auf.

Auch hier gilt: Nicht alles, was alt aussieht, ist tatsächlich barock. Viele der heute sichtbaren Fassadenmalereien entstanden erst Ende des 19. oder im frühen 20. Jahrhundert. Das macht sie aber nicht weniger interessant.

Am Marienstift erinnern beispielsweise Malereien an den Oberländer Bauernaufstand von 1705 und die Sendlinger Mordweihnacht. An anderen Häusern begegnet man den Schutzheiligen der Flößer oder Darstellungen von Flößen auf der Isar.

Die Fassaden sind damit fast eine Art öffentliches Geschichtsbuch, das man beim Bummeln kostenlos lesen kann – vorausgesetzt, man schaut gelegentlich nach oben.

Manche Häuser verraten, was früher darin verkauft wurde

Besonders charmant finden wir, dass Fassaden früher häufig auch etwas über das Gewerbe im Haus erzählten. Beim ehemaligen Weinhaus Höckh ließ Seidl beispielsweise Weinreben über die Fassade ranken. Andere Symbole verwiesen auf Lebzelten, Wachs und weitere Waren.

Bei der Weinstube Schwaighofer zeigen Fassadendarstellungen zwei Männer, die sich mit Weingläsern zuprosten. Architektur war damit gleichzeitig Werbung. Statt eines großen beleuchteten Logos erzählte das Haus selbst, was einen drinnen erwartete.

Der Khanturm – geopfert für das Auto

Am oberen Ende der Marktstraße stand über Jahrhunderte der Khanturm. Er bildete einen markanten Abschluss der Straße und war ein wichtiger Teil des historischen Stadtbilds.

Gabriel von Seidl lag der Erhalt des Turms besonders am Herzen. Er versuchte sogar, ihn rechtlich gegen spätere Veränderungen abzusichern. Langfristig half das nicht: 1968 wurde der historische Khanturm abgebrochen, weil der zunehmende Autoverkehr mehr Platz brauchte und die Durchfahrt verbreitert werden sollte.

Das heutige Bauwerk erinnert zwar an den früheren Turm, ist aber eine moderne Neuinterpretation.

Erst musste der Turm dem Auto weichen – dann mussten die Autos weichen

Die Geschichte bekommt nur wenige Jahre später eine beinahe absurde Pointe. Nachdem 1968 ein historischer Turm für den Straßenverkehr geopfert worden war, begann man in den 1980er-Jahren darüber nachzudenken, die Autos wieder aus der Marktstraße herauszunehmen.

1985 startete zunächst versuchsweise eine Fußgängerzone. Wie bei solchen Veränderungen üblich, gab es erhebliche Skepsis, gerade bei Geschäftsleuten, die Nachteile befürchteten. Der Versuch funktionierte jedoch so gut, dass die Verkehrsberuhigung blieb.

Heute kann man sich kaum noch vorstellen, dass dort einmal dicht an dicht Autos parkten und durch die Marktstraße fuhren. Gerade im Rückblick wirkt das Schicksal des Khanturms dadurch noch bitterer: Erst wurde ein Stück historische Stadt geopfert, damit Autos besser hindurchfahren konnten – und nur 17 Jahre später verschwanden die Autos selbst wieder aus der Marktstraße.

Für uns ist sie trotzdem keine Museumsstraße

Bei all dieser Geschichte bleibt die Marktstraße für uns vor allem ein Teil unseres Tölzer Alltags. Wir gehen hier zum Bummeln, erledigen Besorgungen und schauen in die Geschäfte.

Das Angebot trifft unseren Geschmack allerdings nicht durchgehend. Neben vielen Modegeschäften, die sich nach unserem Eindruck eher an eine ältere Kundschaft richten, gibt es verschiedene Läden mit stark touristischer Ausrichtung. Souvenirs und typische Urlaubsmitbringsel gehören zu einer Stadt wie Bad Tölz natürlich dazu – nur können wir persönlich mit vielem davon wenig anfangen.

Dafür fallen individuelle Geschäfte umso positiver auf. Verkorkst gehört für uns dazu. Die unterschiedlichen Gegenstände aus Kork sind einmal etwas anderes. Ein Windlicht und eine Schale von dort haben inzwischen ihren Platz bei uns zuhause gefunden und werden je nach Jahreszeit immer wieder neu dekoriert. Genau solche kleinen Läden wünschen wir uns in einer Marktstraße: nicht austauschbar, sondern mit einer eigenen Idee.

Wenn die Marktstraße wieder zur Bühne der Stadt wird

Besonders gerne sind wir in der Marktstraße bei Veranstaltungen. Dann versteht man vielleicht am besten, wofür dieser breite Straßenzug ursprünglich einmal geschaffen wurde.

Bei Konzerten, der Weißen Nacht, dem Ostermarkt oder dem Weihnachtsmarkt verändert sich die Atmosphäre vollständig. Menschen stehen zusammen, Musik klingt zwischen den Häusern, Verkaufsstände füllen die Straße und die historischen Fassaden bilden eine Kulisse, die kaum künstlich geschaffen werden könnte.

Ein ganz besonderes Bild bietet die Marktstraße einmal im Jahr zu Leonhardi. Am 6. November ziehen die prachtvoll geschmückten Pferde und historischen Truhenwagen durch die Marktstraße auf ihrem Weg zum Kalvarienberg. Die Gespanne, die Trachten, das Glockengeläut und die bemalten Häuser im Hintergrund ergeben eine Szenerie, die wohl nirgendwo besser hinpassen könnte als hier.

Gerade dann merkt man, dass die Marktstraße nicht nur historische Kulisse ist. Sie ist selbst Teil einer jahrhundertealten Tölzer Tradition. Derselbe Straßenzug, über den früher Händler, Fuhrwerke und Reisende zogen, wird für einige Stunden wieder von Pferden und Wagen bestimmt.

Auch die Wochenmärkte knüpfen auf viel alltäglichere Weise an diese Geschichte an. Wenn Händler ihre Stände aufbauen und die Tölzer zum Einkaufen kommen, erfüllt die Marktstraße noch immer genau die Funktion, die ihr bereits vor Jahrhunderten zugedacht war.

Beim Weihnachtsmarkt bekommt das Ensemble aus bemalten Häusern, Giebeln und Beleuchtung wiederum eine ganz eigene Wirkung. Bei der Weißen Nacht wird die Straße zum sommerlichen Treffpunkt, bei Konzerten zur Bühne unter freiem Himmel.

Dann passt auch die Bezeichnung besonders gut, die für die Marktstraße gerne verwendet wird: der „Festsaal des Oberlands“ – nur eben ohne Dach.

Eigentlich erfüllt sie noch immer ihre ursprüngliche Aufgabe

Vor Jahrhunderten wurde die Marktstraße bewusst so großzügig angelegt, weil hier gehandelt, gefeiert und öffentliches Leben stattfinden sollte. Die Waren haben sich verändert, aus Pferdefuhrwerken wurden längst andere Verkehrsmittel und aus mittelalterlichen Märkten moderne Wochen-, Oster- und Weihnachtsmärkte.

Doch das Grundprinzip ist erstaunlich ähnlich geblieben. Ob Wochenmarkt, Leonhardi, Konzert oder Weiße Nacht: Immer wieder wird aus der schönen Fußgängerzone jener öffentliche Raum, für den sie ursprünglich geschaffen wurde.

Beim nächsten Spaziergang einfach einmal nach oben schauen

Seit wir uns näher mit ihrer Geschichte beschäftigt haben, betrachten wir die Marktstraße tatsächlich etwas anders. Man läuft schnell durch, schaut in Schaufenster oder auf die Menschen vor einem. Dabei befindet sich die eigentlich interessante Ausstellung oft ein Stockwerk höher: Giebel, Erker, Malereien, weit vorspringende Dächer, alte Wirtshaus- und Zunftzeichen und dazwischen immer wieder Spuren von Gabriel von Seidl.

Wenn man weiß, dass manches davon im Kern mittelalterlich ist, anderes barock, wieder anderes erst um 1900 bewusst historisierend gestaltet wurde, verändert sich der Blick.

Die Marktstraße ist kein perfekt konserviertes Stück Mittelalter – und gerade das macht sie interessant. Sie zeigt, wie jede Generation ihr eigenes Tölz gebaut, verändert und manchmal auch wieder zurückgebaut hat. Ein verheerender Brand führte zum steinernen Wiederaufbau, Salz, Flößerei, Bier und Handwerk schufen Wohlstand, im 19. Jahrhundert änderte sich der architektonische Geschmack und anschließend prägte „Giebl-Gabi“ ein neues Bild des alten Tölz. Später wurde ein historischer Turm für Autos abgerissen, bevor die Autos selbst aus der Straße verschwanden.

Heute gehen wir dort zur Drogerie, kaufen eine Schale aus Kork, schlendern über den Wochenmarkt, besuchen den Weihnachtsmarkt oder stehen bei einem Konzert zwischen Häusern, deren Geschichte teilweise mehr als ein halbes Jahrtausend zurückreicht. Und einmal im Jahr ziehen wieder prächtig geschmückte Pferde und Wagen durch diese historische Kulisse hinauf zum Kalvarienberg.

Vielleicht ist genau das das Schöne an der Marktstraße: Sie sieht aus wie Geschichte – und ist trotzdem bis heute mitten im Tölzer Leben.